Vier Touren, ein gemeinsames Erlebnis
20.09.2026
Vier Touren, mehrere Gipfel, bestes Spätsommerwetter und ein gemeinsamer Abschluss am Bus – unser Bergtag 2026 am Tegelberg war ein rundum gelungener Tag!
Am Samstag, 19. September, machte sich unsere Sektion früh am Morgen mit dem Bus auf den Weg ins Ostallgäu. Ziel war der Tegelberg – und dort erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreicher Bergtag mit gleich vier unterschiedlichen Touren.
Ob gemütliche Wanderung, anspruchsvoller Tegelberggrat, Klettersteig oder Mountainbike-Runde durch das Ammergebirge: Für unterschiedliche Interessen und Konditionslevel war etwas dabei. Und obwohl die Gruppen tagsüber auf ganz unterschiedlichen Wegen unterwegs waren, trafen sie sich im Laufe des Tages immer wieder und ließen den Bergtag gemeinsam ausklingen.
Branderschrofen – Berggenuss mit Panorama
Für die Genusswanderer begann der Tag entspannt mit der Fahrt der Tegelbergbahn zur Bergstation. Von dort ging es über einen gut ausgebauten Steig hinauf zum Branderschrofen. Rund 200 Höhenmeter waren im Aufstieg zu bewältigen. Oben angekommen, belohnte ein beeindruckendes Panorama die Teilnehmer für den Aufstieg. Beim anschließenden Abstieg kamen noch einmal rund 1.050 Höhenmeter zusammen.
Natürlich durfte dabei auch eine Einkehr auf der Rohrkopfhütte nicht fehlen.
Über den Tegelberggrat
Etwas anspruchsvoller war die Tour über den Tegelberggrat. Gestartet wurde an der Marienbrücke, zunächst mit einem herrlichen Blick auf Schloss Neuschwanstein. Danach wurde es zunehmend alpiner. Über steile, wurzelige und felsige Passagen führte der Weg hinauf in Richtung Tegelberghaus. Rund 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg sowie etwa 10,5 Kilometer Strecke kamen dabei zusammen.
Doch für einige Teilnehmer war damit noch lange nicht genug: Die Gipfellust war offenbar noch nicht gestillt. Ein Teil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen, am Ende der Tour zusätzlich noch den Branderschrofen zu besteigen. Der zusätzliche Gipfel wurde natürlich mit einem herrlichen Ausblick belohnt, bevor es über die Rohrkopfhütte wieder hinunter zur Talstation ging.
Tegelberg-Klettersteig
Für die sportlichen Alpinisten stand der Tegelberg-Klettersteig auf dem Programm. Nach dem Zustieg von der Talstation ging es direkt hinein in die steile Nordwand. Der Klettersteig im Schwierigkeitsgrad C verlangte neben Kondition vor allem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Rund 850 Höhenmeter und etwa sechs Kilometer Strecke standen am Ende auf dem Tourenzähler. Mit der entsprechenden Ausrüstung ging es über die abwechslungsreiche Route nach oben, bevor auch diese Gruppe ihren Weg zur Rohrkopfhütte fortsetzte.
Mit dem Mountainbike durchs Ammergebirge
Auch unsere Mountainbiker hatten sich einiges vorgenommen. Ihre rund 45 Kilometer lange Runde führte durch das Ammergebirge in Richtung Kenzenhütte. Rund 700 Höhenmeter im Aufstieg und ebenso viele im Abstieg sorgten dafür, dass es auch auf zwei Rädern ordentlich zur Sache ging. Unterschiedliche Wege und Trails verlangten neben Ausdauer auch die entsprechende Fahrtechnik. Doch auch hier war der Gipfelhunger noch nicht gestillt: Ein Teil der MTB-Gruppe bestieg zusätzlich den Kenzenkopf, bevor es wieder zurück auf die Räder ging. Bei den sommerlichen Temperaturen durfte anschließend natürlich eine Abkühlung nicht fehlen. Kurz vor der Rückkehr zum Bus wurde deshalb noch ein Stausee für ein spontanes Bad genutzt. Mountainbike, Gipfel und anschließend noch eine Runde Schwimmen – viel abwechslungsreicher kann ein Bergtag kaum sein!
Gemeinsam auf der Rohrkopfhütte
Während die Mountainbiker ihre eigene Runde drehten, trafen sich die Wander- und Klettersteiggruppen auf der Rohrkopfhütte.
Und dort hieß es erst einmal: ankommen, durchatmen und genießen.
Bei gutem Essen und kühlen Getränken wurde aus der wohlverdienten Einkehr ein längerer, gemütlicher Aufenthalt. Die verschiedenen Gruppen tauschten ihre Erlebnisse aus, berichteten von ihren Touren und Gipfeln und ließen den bisherigen Tag noch einmal Revue passieren. Nach der gemeinsamen Zeit auf der Hütte ging es schließlich zusammen hinunter zur Talstation.
Kneippen, Sommerrodeln und ein kühles Getränk
An der Talstation war der Bergtag aber noch nicht zu Ende. Einige Teilnehmer nutzten das Kneippbecken, um ihre Beine nach den vielen Höhenmetern wieder frisch zu machen. Andere ließen es sich nicht nehmen, noch eine Runde mit der Sommerrodelbahn zu drehen. Und während die letzten Teilnehmer von ihren kleinen Zusatzprogrammen zurückkamen, stand der Bus bereits bereit.
Der perfekte Abschluss am Bus
Bei bestem Wetter wurde schließlich gemeinsam auf den gelungenen Bergtag angestoßen.
Für die hervorragende Versorgung sorgte unser Busfahrer, der uns nicht nur sicher ins Allgäu und wieder zurück brachte, sondern auch am Ende des Tages bestens für Getränke und Verpflegung gesorgt hatte.
Ein ganz herzliches Dankeschön an die Firma Storz für den tollen Bus und natürlich an unseren tollen Fahrer! Toller Bus, toller Fahrer – so darf ein Bergtag gerne enden!
Nach den vielen unterschiedlichen Erlebnissen gab es am Bus noch reichlich Gesprächsstoff. Es wurde erzählt, gelacht und natürlich auch die eine oder andere Tour miteinander verglichen.
Vier Touren – ein gemeinsames Erlebnis
Der Bergtag 2026 hat einmal mehr gezeigt, was das Vereinsleben unserer Sektion ausmacht: Nicht alle müssen denselben Weg gehen, um gemeinsam unterwegs zu sein.
Vier unterschiedliche Touren, zusätzliche Gipfel, viele Höhenmeter, ein Klettersteig, eine ausgedehnte Mountainbike-Runde, ein Sprung in den Stausee, gutes Essen auf der Rohrkopfhütte, Kneippen, Sommerrodeln und zum Abschluss ein gemeinsamer Anstoß am Bus – abwechslungsreicher hätte unser Bergtag kaum sein können.
Ein herzliches Dankeschön an alle Tourenleiter und Organisatoren, an die Firma Storz und unseren Busfahrer sowie natürlich an alle Teilnehmer, die diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Bergtag unserer Sektion!